"Klassik Heute Empfehlung: Gawriil Popow (1904-1972) ... ein echter Sinfoniker, grosse, ambitionierte, hochexpressive Musik. Seine Sinfonie Nr. 1 brachte ihn in den 1930er Jahren in Konflikt mit der sowjetischen Kulturpolitik, und so wirklich hat sich seine Reputation danach (trotz eines Stalinpreises für die Sinfonie Nr. 2) nicht wieder davon erholt. Im Jahre 1951 schrieb er sein (einziges) Streichquartett c-moll op. 61, ein monumentales Werk von enormen Dimensionen ... All dies ist getragen von einem grossen Atem, von weiten Bögen, sodass der Satz trotz seiner enormen Länge nie lang wirkt ... und so gebührt dem Quartet Berlin-Tokyo allein schon für seinen Pioniergeist ein grosses Lob. Aber auch die Einspielung selbst ist ein vorzügliches Plädoyer für das Werk".